Oktober 2005

31.10.2005
Da immer noch nicht alle Gleise verlegt sind, ging es heute damit weiter:

Als erstes die beiden Abstellgleise am Güterbahnhof, danach das vordere Gleis vom BW. Der hintere Teil kann ja noch nicht verlegt werden, da eine Rechts-Weiche fehlt und mein Monitor noch in Weg steht.

Außerdem habe ich noch drei Entkupplungsgleise eingebaut.
In dieser Zeit war der Mitbesitzer damit beschäftigt alles anzuschließen.

Noch einen Funktionstest habe ich noch etwas mit der automatischen Steuerung der Drehscheibe gespielt. Ich bin jetzt soweit, daß sie sich automatisch zu dem Gleis hindreht, in dem ein Zug einfährt.
30.10.2005
Nun folgt der Anschluß vom Drehscheiberdecoder. Dies ist leider nicht so einfach: Die Kabelfarben sind nicht durch die NEM festgelegt und entsprechen auch nicht der Anleitung vom Selbstbaudecoder. Durch Messen und vergleichen habe ich den richtigen Anschluß jedoch relativ schnell herausbekommen.

Nachdem die Farben feststanden, wurden die Kabel erstmal richtig verlegt und die Drehscheibe ausprobiert. Der Decoder selbst reagiert richtig. Die Lok verursacht jedoch immer einen Kurzschluß, wenn die Drehscheibe sich um 180 Grad gedreht hatte. Dies darf nicht passieren, da dieselber über den Kehrschleifen-Anschluß des Boosters angeschlossen ist.

Nach der Mittagspause habe ich herausgefunden, das die Anschluß-Gleise auch mit dem Booster versorgt werden müssen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Also mal wieder eine Änderung der Verkabelung. Damit nicht so viele Abgänge der Gleisbelegmelder verschenkt werden, kommt das Bergdorf auch auf den Booster.

Darauf wurden die Haupt-Zufahrtsgleise und das Zugerkennungssystem richtig angeschlossen. Das letztere funktionierte mal wieder nicht. Der Transpoder wird zwar erkannt, jedoch die Daten nicht im S88-Bus geleitet. Nach Tausch der Stromversorgung ging dies aber auch sofort.

Nachdem dies erledigt war, stand ein ausführliche Test der Drehscheibe an: Dabei habe ich einige Einstellungen angepassen müssen und festgestellt, daß die Drehbühne an einer Stelle ein anderes Gleis berüht und die Kehrschleifenelektronik anspricht. Durch die kurze Stromunterbrechung bliebt die Bühne jedoch hier stehen. Also muß morgen das Gleis etwas angepaßt werden ...
29.10.2005
Nachdem der Leim über Nacht genug Zeit zum Trocknen hatte, fing ich an die Gleise zu verlegen. Gleichzeitig hat der Mitbesitzer die Kabel für die Belegmelder und Weichenantriebe verlegt. Als die Kabel endlich alle angeschlossen waren, habe ich die neuen Weichen erstmal im Twin-Center angemeldet und die Adresse in Railware eingegeben. Der erste Probelauf war auch fast erfolgreich. Die Lok hat jedoch nicht am Bergbahnhof angehalten, sondern am Industrieanschluß. Diese Problem werde ich aber die Tage lösen, wenn ich alleine an der Anlage bin.

Darauf haben wir den Platz für das BW aufgeräumt und die Grasmatte verlegt. Dies ging auch relativ schnell. Nun waren die Gleise an der Reihe. Leider fehlte jedoch eine Weiche. Trotzdem war es möglich alle Schienen zur Drehscheibe zuverlegen und Kabel für die Belegmeldungen vorzusehen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, mal wieder ein paar größere Ausschnitte aus dem Anlagenbrett vorzunehmen. Zum Glück waren die Korrekturen im Milimeter-Bereich. Also weiter die restliche Gleise zur Drehscheibe verlegt. Das Loch für die selber hat zwar etwas länger gedauert, dafür aber sofort gepaßt. Ein Gleis war jedoch 3 mm zulang und wurde gekürzt.

Eben noch probiert, ob der Lokschuppen auch paßt und Feierabend gemacht ...
28.10.2005
Obwohl ich Anfang der Woche das Betriebswerk geplant habe, ging es heute mit den Bau des Bergdorfes los ;-)

Der Unterbau der Gleise wurde schon vom Mitbesitzer vorbereitet und muß nur noch verleimt werden. Da der Leim trocknen muß geht es erst morgen mit den Bau weiter. Nebenbei habe ich die Einbaulage der DKW zum Bergdorf verbessert. Diese lag nicht plan auf den Untergrund auf.

Außerdem wurde heute das Problem mit der Roco BR01 beseitigt. Diese ist in der Steigung zum Dorf und bei der Abfahrt zum linken Teil des Schattenbahnhofs immer aus den Schienen gesprungen. Bei beiden Stellen war ein kleiner Huckel in der Gleisverlegung. Diese haben die anderen Loks jedoch ohne Probleme geschaft. Nun wird die 01 die Testlok für alle Strecken ;)
24.10.2005
Da der ewige Test mit dem gleichen Gleisbild auf Dauer langweilig wird, habe ich den nächsten Bauabschnitt geplant:

Das Bahnbetriebswerk war zwar in der Grundplanung schon fertig, jedoch vom Ablauf her nicht vorbildgerecht angeordnet. Dies habe ich nun in der neuesten Planung geändert. Diese Änderungen habe ich dann auf der Homepage hochgeladen. Da die 3D-Bilder dadurch auch veraltet sind, habe ich diese gleich mit ersetzt.

Anschließend habe ich angefangen, daß Gleisbild in Railware 5.0 neu einzugeben. Durch den Import von Railware 4.12 sind nämlich einige Probleme aufgetaucht. Diese lassen sich nur auf diese Art beseitigen. Außerdem habe ich so die Möglichkeit versteckte Fehler im alten Gleisbild zu finden ... und dafür neue einzubauen :-)
19.10.2005
Die Wartung einiger Fahrzeuge war mal wieder fällig:

Mein Wismarer Schienenbus hatte immer Probleme mit der Stormaufnahme, obwohl die Räder schon häufiger sauber gemacht wurden. Also habe ich mal das komplette Fahrwerk ausgebaut und die Räder von innen an den Schleifern gereinigt. Dabei ist mir aufgefallen, das die Schliefer nur noch an einen Punkt die Radflächen von innen berührt haben und nicht wie vorgesehen an zwei. Das könnte die Probleme mit der Stormaufnahme lösen.

Habe erstmal die Schleifer so gebogen, daß sie wieder an zwei Punkten die Räder berührten und das Fahrzeug wieder auf die Schienen gesetzt. Der Motor find zwar sofort an zu laufen jedoch bleib das Fahrzeug stehen. Also nochmal das Fahrwerk kontrolliert. Da hat sich doch ein kleines Zahnrad gelöst. Nachdem dies auch wieder befestigt wurde lief der Bus wieder wie am ersten Tag.

Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, ein paar Loks in Railware einzumessen und die dazugehörigen Lok-Decoder einzustellen.

Leider ist mir dabei aufgefallen, das meine BR 01 Probleme mit der Schienenführung hat und immer am Anfang der Steigung entgleist. Da es aber inzwischen wieder ziemlich spät geworden ist, werde ich mich das nächste Mal drum kümmern müssen ...
18.10.2005
Nun stehe ich mit dem ICE3 vor der digitalen Anlage. Erstmal auf das Programmiergleis und die Lokadresse geändert und den Decoder für 28 Fahrstufen angepaßt. Danach einen Testlauf über die Anlage.

Das war wohl leider nichts. Die Lok blieb ständig stehen und die Lichten waren am blinken. Probleme mit der Stormaufnahme konnte ich ausschließen, da dies auch passierte, als ich den Zug festgehalten habe.

Also den Motorwagen noch mal aufgeschraubt. Versteckt unter einer Abdeckung habe ich dann entdeckt, daß die beiden Motorzuleitungen mit einen Kondensator verbunden waren. Dies ist normal ja nicht so schlimm. Also weitergeschaut: Einer Motoranschluß war zusätzlich noch mit einen Kondensator mit Masse verbunden. Erstmal die beiden entlötet und die Lok ausprobiert. Das war jedoch nicht der Fehler.

Also noch mal etwas mit den Decoder-Einstellungen probiert. Im "Fleischmann-Register" fand ich dann eine Einstellung Motorsteuerung-Zyklus der eingeschaltet war. Diesen habe ich dann auf Verdacht deaktiviert und die Lok nochmal probiert. Nun lief sie schon mal durch. Aber scheinbar gibt es Probleme mit der Lastregelung. Der Zug setzt sich erst mit Fahrstufe 3 in Bewegung und wird bergab langsamer. Muß wohl am Decoder liegen. Da ich aber keinen anderen da habe verschiebe ich das Problem erstmal ...

Danach habe ich noch probiert auf das Zugerkennungssystem noch funktioniert (habe dies noch nicht mit Railware 5 und nach der endgültigen Befestung probiert). Der erste Test war negativ. Also noch mal die Anschlüsse überprüft. Scheinbar war ein Kabel nicht richtig befestigt, denn nun ging es.
17.10.2005
Bei einen Preis von 69,95 Euro konnte ich nicht widerstehen und habe mir das Start-Set von Piko mit einen ICE3 und zwei Waggons gekauft.

Leider konnte ich mit der Decoder-Schnittstelle nichts anfangen.

Ich habe noch zwei Fleischmann-Decoder, welche nur eine 6-polige Schnittstelle haben. Also erstmal die 8-poliger Schnittstelle aus dem ICE ausgebaut und den Stecker vom Decoder abmontiert.

Eben den Decoder eingebaut und zum Testlauf auf meinen analogen Kreis gesetzt. Bis auf das Licht lief die Lok auch einwandfrei. Den Rest muß ich dann morgen auf der digitalen Anlage testen ...
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