Modellbahn-News

"Modellbahn Köln" mit IMA abgesagt - Messeort 2020 wird Friedrichshafen

Die alle zwei Jahre in Köln stattfindende Internationale Modellbahn-Ausstellung (IMA) ist Geschichte. Neuer Messestandort wird die Messe Friedrichshafen am Bodensee, wo 2020 erstmals die größte Modellbahnschau in Europa gezeigt wird.

Friedrichshafen am Bodensee wartet mit einer vollständigen und umfangreichen Modellbahnschau der namhaftesten Hersteller und Modellbahnanlagen in jeder Baugröße, von Z bis zur Gartenbahn, im kommenden Jahr auf.

Die 37. Internationale Modellbahn-Ausstellung (IMA) erweitert den schon bisher umfangreichen Modellbahnteil im Rahmen der Faszination Modellbau Friedrichshafen. 2020 werden wieder Zehntausende Besucher, Aussteller, Clubs und Vereine aus ganz Europa im Dreiländereck von Deutschland, Schweiz und Österreich erwartet.

Als Gründe für die Absage und Verlegung wurden bekannt:

 

Alle ausstellenden Firmen werden derzeit vom Veranstalter informiert.

(Pressemeldung FERPRESS Roland Kimmich)

 

 

Aus diesem aktuellen Anlass ergänzen wir diese Meldung um eine Aussage von Andreas Wittur, Prokurist des Veranstalters Messe Sinsheim und Organisator der Veranstaltung im November 2018, in der abschließenden Pressemeldung nach der letzten IMA:

„Mit dem Verlauf der 35. IMA sind die Aussteller und Teilnehmer genauso rundum zufrieden, wie die Akteure der erstklassigen Begleitveranstaltungen Kölner Echtdampftreffens, LEGO Fanwelt und LEGO Kidsfest. Daher veranstalten wir und die ausstellenden Unternehmen auch künftig gerne die IMA hier in der Koelnmesse, einem Standort an dem wir uns sehr wohl fühlen. Dazu muss jedoch die Einordnung der IMA durch das Ordnungsamt der Stadt Köln korrigiert werden: Das Amt hatte die IMA nun nach 44 Jahren nicht mehr als Messe, sondern als Ausstellung eingestuft, ohne jede detaillierte Begründung. Und das, obwohl die IMA alle dafür notwendigen Kriterien gemäß der Gewerbeordnung des Landes NRW erfüllt, als Messe eingestuft zu werden. Dies hätte zur Folge, dass der Sonntag zukünftig nur noch sehr eingeschränkt genutzt werden kann. Somit müssen die notwendigen Rahmenbedingungen von der Stadt Köln wieder geschaffen werden, um die IMA auch zukünftig hier erfolgreich weiter zu führen.“